6. IWAR Infotag „Planung und Betrieb von Belüftungssystemen im In- und Ausland“

Belüftungssysteme werden seit mehr als 100 Jahren auf Abwasserbehandlungsanlagen zum Eintrag von Sauerstoff eingesetzt. Gerade jüngere Betriebserfahrungen zeigen jedoch, dass bezüglich der Planung und des Betriebs von Belüftungssystemen auch heute noch Optimierungsbedarf besteht. Bei Anlagen im Ausland sind häufig Aspekte zu beachten, die bei kommunalen Anlagen hierzulande eher von untergeordneter Bedeutung sind. Auch lässt sich der Energieverbrauch von Belüftungssystemen auf vielen Anlagen signifikant reduzieren, ohne eine Minderung der Reinigungsleistung in Kauf zu nehmen. Diese und weitere Aspekte zeigen, dass auch in Zukunft im Bereich von Belüftungssystemen mit Weiterentwicklungen und Innovationen zu rechnen ist.

Auf dem 6. IWAR-Infotag werden die derzeit gebräuchlichen Werkzeuge der Planung und der Optimierung von Belüftungssystemen im nationalen und internationalen Kontext dargestellt sowie neue Tendenzen aufgezeigt. Zwischen den Vorträgen bieten Pausen die Möglichkeit zur Diskussion der behandelten Themen. Im Rahmen der Veranstaltung findet eine Fachausstellung statt. Die Ingenieurkammer Hessen erkennt 6 Unterrichtseinheiten à 45 Minuten für Mitglieder im Sinne der Fortbildungsrichtlinie der Ingenieurkammer Hessen an. Weitere Informationen sind dem Flyer zu entnehmen.

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89. Darmstädter Seminars Abwassertechnik "Aktuelle Entwicklungen bei der Industrieabwasserbehandlung"

Die moderne Behandlung industrieller Abwasser setzt eine ökonomisch und ökologisch sinnvolle Nutzung von Wasser, dessen Inhaltsstoffe und Energie, voraus. Um eine ressourceneffiziente Produktion zu gewährleisten müssen Betreiber von Industrieparks und Produktionsbetrieben industrielles Wassermanagement unter Nutzung moderner Techniken der Digitalisierung und der Prozessoptimierung anwenden.

Im Rahmen des 89. Darmstädter Seminars Abwassertechnik mit dem Schwerpunkt Industrieabwasserbehandlung werden die dargestellten Problematiken in Vorträgen präsentiert und diskutiert. So wird ein umfassendes Bild aktueller Entwicklungen in der Industrieabwasserbehandlung gegeben und durch Vorträge zu den Schwerpunkten Energieautarkie, Ressourceneffizienz, Membrantechnik und Entsorgung ergänzt. Zwischen den Vorträgen bieten Pausen die Möglichkeit zur Diskussion der behandelten Themen. Im Rahmen der Veranstaltung findet eine Fachausstellung statt. Die Ingenieurkammer Hessen erkennt 6 Unterrichtseinheiten à 45 Minuten für Mitglieder im Sinne der Fortbildungsrichtlinie der Ingenieurkammer Hessen an. Weitere Informationen sind dem Flyer zu entnehmen.

Oswald-Schulze Preis 2017

Im Rahmen der 50. Essener Tagung für Wasser- und Abfallwirtschaft in Aachen wurde die Masterarbeit von Frau Sinem Kale mit dem 1. Preis der Oswald-Schulze-Stiftung ausgezeichnet. Die Masterarbeit trug den Titel "Minimierung der Deckschichtbildung bei der Ultrafiltration von anaerob behandeltem kommunalem Abwasser durch Erzeugung einer Wirbelschicht: Validierung und Optimierung des Prozesses im Labormaßstab". Die Betreuung der Abschlussarbeit erfolgte durch Prof. Dr.-Ing. Peter Cornel und Dipl.-Ing. Bernhard Düppenbecker.


Abbildung: Preisträger_Innen (e.v.r.: Sinem Kale, M.Sc.)

Die Oswald-Schulze-Stiftung vergibt einmal jährlich den Oswald-Schulze-Preis für herausragende Diplom-/Masterarbeiten auf dem Gebiet der Abwasser- und Schlammbehandlung.

NaCoSi-Tagung "Zukünftige Herausforderungen heute managen - Welche Methoden helfen der Siedlungswasserwirtschaft in der Praxis wirklich?"

Am 01. Juni 2017 fand die NaCoSi-Aussprachetagung unter dem Titel "Zukünftige Herausforderungen heute managen“ Welche Methoden helfen der Siedlungswasserwirtschaft in der Praxis wirklich?" im Wilhelm-Köhler-Saal der Technischen Universität Darmstadt statt.

Das Forschungsprojekt NaCoSi wurde im Zeitraum von Mai 2013 bis April 2016 vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) im Programm "Forschung für nachhaltige Entwicklungen" (FONA) im Förderschwerpunkt "Nachhaltiges Wassermanagement" (NaWaM) innerhalb der Fördermaßnahme "Intelligente und multifunktionelle Infrastruktursysteme für eine zukunftsfähige Wasserversorgung und Abwasserentsorgung" (INIS) gefördert. Unter Leitung des Fachgebiets Wasserversorgung und Grundwasserschutz des Instituts IWAR war das Ziel des Projektteams, bestehend aus 6 Forschungs- und 12 Praxispartnern, die Entwicklung eines Nachhaltigkeitscontrollings, mit welchem die Risiken für eine nachhaltige Siedlungswasserwirtschaft identifiziert und abgebildet werden können.

Im Rahmen der NaCoSi-Aussprachetagung (Leitung und Moderation durch Prof. Wilhelm Urban) diskutierten ca. 50 Teilnehmer und Teilnehmerinnen aus Wirtschaft, Wissenschaft und Verbänden Fragen und Herausforderungen einer nachhaltigen Siedlungswasserwirtschaft in Deutschland. In informativen Vorträgen gaben Vertreter von BDEW und VKU sowie Vertreter der zwölf Partner aus dem Forschungsprojekt einen Überblick über den Infrastrukturerhalt, die nachhaltige Entwicklung sowie deren Herausforderungen für die kommunale Siedlungswasserwirtschaft und ihre Erfahrungen mit dem entwickelten Instrument zum Nachhaltigkeitscontrolling während und nach der Projektlaufzeit. Abschließend wurden den anwesenden Praxispartnern feierlich der NaCoSi-Leitfaden sowie ein Zertifikat für die Teilnahme am Forschungsprojekt NaCoSi überreicht.

Tagung „Zukünftige Herausforderungen heute managen – Welche Methoden helfen der Siedlungswasserwirtschaft in der Praxis wirklich?“

Am 01. Juni 2017 findet in Darmstadt die Tagung „ Zukünftige Herausforderungen heute managen – Welche Methoden helfen der Siedlungswasserwirtschaft in der Praxis wirklich?“ statt.

Aus dem Inhalt

Die Unternehmen der Siedlungswasserwirtschaft werden zukünftig vor neue Herausforderungen gestellt: Klimawandel, demografische Veränderungen oder auch steigende Energiepreise. Ebenso verändern politische Rahmensetzungen und rechtliche Zielvorgaben auf nationaler oder europäischer Ebene die technische Auslegung und die Organisation der Unternehmen. Auf Unternehmensebene stellt sich damit zentral die Herausforderung der Zukunftsfähigkeit. Diese ist eng damit verknüpft, welche Entwicklungen – seien sie extern oder intern verursacht – die eigene Leistungsfähigkeit einschränken und die Nachhaltigkeit des Unternehmens gefährden können.

Die Veranstaltung beschäftigt sich mit diesen Fragen und Herausforderungen sowie mit geeigneten Instrumenten, um diese in den Unternehmen zu managen.

Hierbei bildet das im Jahr 2016 abgeschlossene Forschungsprojekt „NaCoSi – Nachhaltigkeitscontrolling siedlungswasserwirtschaftlicher Systeme – Risikoprofil und Steuerungsinstrumente“ einen Schwerpunkt:

  • Vertreter von BDEW und VKU geben einen Überblick über den Infrastrukturerhalt und die nachhaltige Entwicklung sowie die damit verbundenen Herausforderungen für die kommunale Wasserwirtschaft.
  • Welchen Nutzen ziehen die teilnehmenden Unternehmen aus dem Forschungsprojekt und seinen entwickelten Instrumenten?
    • Wie überzeugt man Politik und Gremien von notwendigen Maßnahmen zur Sicherung der Nachhaltigkeit?
    • Wie schafft man Akzeptanz bei den Bürgern?
    • Wie kann NaCoSi ein (bestehendes) Risikomanagement sinnvoll ergänzen bzw. ersetzen?
  • Welche Entwicklungen hat es seit Abschluss des Forschungsprojektes gegeben?
  • Wie sieht die konkrete Umsetzung in Zukunft aus?

Gemeinsam mit den wissenschaftlichen Partnern (fünf Institute und aquabench) diskutieren Unternehmen – sowohl Vertreter der zwölf Partner aus dem Forschungsprojekt als auch an NaCoSi Interessierte – über Wege der Weiterarbeit. Dabei kann auf erste Erfahrungen der praktischen Umsetzung nach dem Forschungsprojekt zurückgegriffen werden.

Weitere Informationen

Alle Details zur Veranstaltung und zum Programm können Sie dem Flyer entnehmen.